re.play – Sam & Max: Hit the Road

Persönliches

LucasArts steht für Qualität und nach Monkey Island 2: LeChuck’s Revenge und dem grandiosen Indiana Jones and the Fate of Atlantis war Sam & Max  für mich ein Pflichtkauf. Ich habe gleich bei der Veröffentlichung zugeschlagen und war dann aber etwas enttäuscht, dass es nicht so witzig war wie ich’s mir vorgestellt hatte. Das hat sich auch bis heute gehalten, ich habe z.b. Simon the Sorcerer viel lustiger empfunden, aber dass ist – wie wir im re.play festgestellt haben – ein ganz persönliche Empfindung. Euer Eindruck mag da anders sein.

Grafik

Hier ist deutlich zu sehen, dass Steve Prucell  – der „Erfinder“ von Sam und Max – viel an dem Projekt gelegen hat. Das macht auch das auftauchen der beiden Protagonisten in anderen LucasArts Spielen deutlich. Der Grafik-Stile ist sehr dem Comic nachempfunden und passt so natürlich zu dem wunderbar skurrilen Setting von Hund und Hase. Persönlich gefällt mir die Grafik sehr gut, sie passt gut zum Spiel und lässt viele lustige Animationen entdecken die nur zum Selbstzweck erstellt wurden.

Das Inventar und die Verbenleiste aus älteren LucasArts-Spielen ist vereinfacht/verkleinert und ermöglicht so einen größeren Spiel-Ausschnitt.

Sam & Max aus dem Intro
Sam & Max vor dem Tunnel der Liebe

Sound

Wie nicht anders zu erwarten passen Musik und Geräusche sehr gut zum Comic. Das bekannte „Boing“ und „Quäääck“ gibt es wie man es gewohnt ist und auch erwartet hat. Darüberhinaus ist das Spiel – in der CD-Rom-Version – komplett vertont und übersetzt. Mir persönlich gefällt die Sprache recht gut und war für 1993 wirklich anständig, aber sie hat nicht das Niveau von besagtem Simon.

Gameplay

Wie man es von LucasArts gewohnt ist sind die Puzzle ohne Sackgassen und Tode, dazu oft sehr „grafisch“ und lustig. Es passt also prima in die Welt von Steve Prucell. Insgesamt ist es sehr gut umgesetzt und – von den obligatorischen Hängern, wie in jedem Adventure – gibt es hier wirklich nichts zu mäkeln.

Zum gesamten re.play geht es hier entlang