re.play – Aces Over Europe

Aces Over Europe

Persönliche Erinnerungen

Schon ganz zu Beginn des re.plays ist mir aufgefallen, dass ich eigentlich kaum Erinnerungen an das Spiel habe. Ich hatte lange überlegt, aber außer das es schwerer wie der Vorgänger (Aces of the Pacific) war und in Europa spiele hatte ich nicht mehr viel in Erinnerung. Im nachhinein hätte es mir eine Warnung sein sollen.

Ich war und bin ein wirklich großer Fan von Aces of the Pacific, so war es eigentlich auch keine Frage für mich ob ich den Nachfolger kaufenwürde. Ich bin mir sogar ziemlich sicher, dass ich’s vorbestellt habe. Aber hier in Deutschland gab es wohl einige Probleme mit – auf der Verpackung – abgebildeten Symbolen auf einem der Flugzeuge. Es musste also ein neues Cover her und daher hat sich hier in Europa die Veröffentlichung verzögert. Daher durfte ich auf das Spiel nach den ganzen Tests in den Magazinen noch einige Zeit länger warten. Daran erinnere ich mich, an das Spiele dann nicht mehr so.

Grafik

Verglichen mit dem Vorgänger, hat sich auf den ersten Blick einiges getan.

Aces of the Pacific
Aces Over Europe

Bei genauerer Betrachtung sind es eine neue Schattierungstechnik und Staffelabzeichen. Dazu kommen etwas mehr Polygone und natürlich der neue „Hi-Res“ Modus.

Normale Auflösung
Zeilen Verdoppelt

Ich persönlich empfinde die doppelten Zeilen als zu „leer“ und für mich stimmt dann auch das „Pixel-Seiten-Verhältniss“ nicht mehr. Das ist ja jetzt 1 Pixel in der Breite zu 2 in der Höhe, das sieht einfach nicht gut aus. Aber das muss jeder selbst wissen.

Sound

Ach, genau, noch etwas an das ich mich erinnere. Die deprimierende Menü-Musik. Wo der Vorgänger noch Motiviert hat wird hier gleich demotiviert. Zumindest ist es mir so ergangen. Die Sounds im Flug und sind weiter sehr gut und helfen die Situation unter Kontolle zu behalten. Naher Motoren-Sound kündet einen nahen Feind (oder Freund) an. Plötzliches abnehmen des eigenen Motoren-Sounds kündigt einen Treffer an (der vielleicht so nicht einsehbar war) oder einen Überzug der eigenen Maschine. Alles in Allem sind die Sounds im großen Teilen vom Vorgänger übernommen, aber das muss ja nichts schlechte sein.

Gameplay

Und hier beginnt mein Problem mit der Simulation. Es mag zwar realistisch sein als Achsenflieger konstant in der Unterzahl zu sein, es mag auch realistisch sein, weniger Munition als der Gegenpartie mit sich zu führen. Es wird dann aber sehr frustrierend wenn der Heckschütze einer B-17 eine ganze eigene Rotte im Alleingang abschießt. Die Kameraden schon abgeschossen werden bevor man selbst überhaupt in den Kampf eingreifen konnte oder aber man nicht mal das Hack von der Start/Landbahn hochbekommt und noch beim Starten abgeschossen wird. Ich weiß nicht warum, ich habe es selbst nicht so unfair in Erinnerung, aber im re.play hat es wirklich frustriert. Klar, es kann an mir gelegen haben, es kann an Mods – die ich installiert habe um den Munitionsvorteil der KI auszugleichen – gelegen haben oder aber einfach daran das ich schlechte Zufallsmissionen bekommen habe, aber dieses mal hat das spielen von AoE keinen Spaß gemacht.

Die Pilotensicht

 

Story

Dazu gibt es nicht viel zu sagen. Die Story wird anhand von Historischen Missionen und Kampagnen erzählt mehr ist nicht vorhanden.

Wer jetzt noch lust hat mich fluchen zu sehen, kann gern das ganze re.play verfolgen.